
Über mich
Mein Name ist Lu Kenntner (dey/dem oder keine Pronomen) und ich bin auf der Suche nach Lebens-, Beziehungs- und Seins-Weisen, die uns helfen, in eine Welt zu wachsen, in der gegenseitige Fürsorge, Kooperation und Verbindungen im Zentrum stehen. Ich habe erlebt, wie Kreativität, Tanz, Bewegung und Begegnungen helfen können (wieder) in eine tiefere Verbindung mit sich selbst zu kommen und dadurch auch wieder besser in den Kontakt mit anderen Menschen und der Welt.

Unter dem Namen whoyouart möchte ich als Psycholog*in und Künstler*in, aber insbesondere als Mensch, Räume schaffen, in denen die Kunst wertschätzender, möglichst sicherer und mutiger Begegnungen stattfinden kann und wir immer mehr bei dem Menschen ankommen können, der wir sind. Dies halte ich für die notwendigen Transformationsprozesse in einer Welt voller Krisen für essentiell.
Mehr über mich und meinen Ansatz
Ich bin weiss, nicht-binär, queer, neurodivergent, westdeutsch sozialisiert und nicht be_hindert, habe ein Bildungsprivileg und einen deutschen Pass.
Auf meinem Weg begleiten mich meine Familie, Freund*innen, Beziehungsmenschen, Mitbewohner*innen, Vorfahren, Lehrer*innen, Mentor*innen, Kolleg*innen, Gemeinschaften, eine Katze und andere Tiere, Pflanzen, Wälder, Gewässer, der Wind, die Sterne, der Mond, die Sonne, Farben, Stoffe und andere Materialien wie Holz oder Plastik, Bücher, Musik und mein Glaube an die Magie in allem Lebendigen.
Ich habe erlebt, wie Kreativität, Tanz, Bewegung und Begegnungen helfen können (wieder) in eine tiefere Verbindung mit sich selbst zu kommen. Ich glaube daran, dass wir durch den Kontakt mit dieser Quelle an physischen, emotionalen und kognitiven Ressourcen und Potenzialen, die Kraft besitzen, in klarere Verbindungen mit anderen Menschen, Lebewesen und der restlichen Welt zu treten und resiliente, liebevolle und nachhaltige Gemeinschaften aufzubauen.
Wir leben in einer Welt voller Krisen und unsere ökologischen und sozialen Systeme sind am kollabieren. Kapitalismus sowie Geschichten der Trennung und Konkurrenz und damit einhergehende alte Unterdrückungsstrukturen wie Rassismus, Sexismus, Klassismus, Ableismus etc. bestimmen immer noch unser Zusammenleben. Sie werden zeitgleich immer weiter entlarvt. Das führt einerseits zu sehr viel Hass und Gewalt. Der Kollaps bietet aber auch Chancen und das Potenzial für Transformation. Um aus den Spiralen der Gewalt auszutreten, die in uns leben und uns umgeben, braucht es Menschen, die in Kontakt gehen können mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen. Die ein Bewusstsein haben für ihre Körper, Bewegungen, Visionen, Intentionen und Grenzen. Die sich selbstbestimmt auseinandersetzen mit der eigenen Identität, Stimme, mit verinnerlichten Geschichten, die ihre Wunden heilen und Ängste überwinden. Es braucht Menschen, die miteinander in Beziehung treten und bleiben, die sich umeinander kümmern, die einen Zugang zu ihrer Handlungsfähigkeit haben oder zurückgewinnen und die zukünftige Welten imaginieren, ausprobieren und verteidigen.
Für diese Transformationsprozesse möchte ich Räume schaffen, die grob in drei Bereichen beschrieben werden können: Regeneration/Empowerment, (Ver-)Lernen sowie Kunst und Performance. In den Räumen für Regeneration und Empowerment geht es vor allem darum, sich zu erholen, zu fühlen, zu sich und in die eigene Kraft zu kommen und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen. In den Räumen für (Ver-)Lernen erforschen wir, welches kognitive, emotionale und somatische Wissen uns selbst sowie uns kollektiv befreien und unterstützen kann und was wir loslassen und verlernen dürfen. In den Räumen für Kunst und Performance geht es insbesondere darum, in einen lebendigen und authentischen Ausdruck zu kommen. Diese drei Bereiche sind nicht getrennt voneinander, sondern haben große Überschneidungen und beeinflussen sich gegenseitig. –> Mehr über die drei Bereiche in Angebote
Methodisch gestalte ich die Räume durch Körpererleben, Bewegung, Tanz, Malen, Schreiben, Natur- und Performance-Arbeit, Gespräche, Wissensvermittlung und Rituale. –> Mehr dazu bei Methoden.
Ich arbeite auf Deutsch und Englisch sowie mit Sprachmittlung bei Bedarf. Ich glaube daran, dass wir alle kreative Wesen sind und unsere Ausdrucksmöglichkeiten unendlich. Es ist mir ein Anliegen, durch kreative Prozesse einen inneren Wandel zu begleiten, welcher sich im Außen manifestieren kann. Mir ist dabei wichtig, finanzielle Barrieren abzubauen und dass eine Teilnahme nicht am Preis scheitert. —> Mehr dazu unter Kosten
Ich bin ein neugieriger, kreativer, empathischer, manchmal sehr lebendiger, manchmal erschöpfter Mensch. Ich übe mich im unvollkommen- und fehlerhaft Sein, im mich vulnerabel Zeigen, im Anecken und Konflikte führen, im Entspannen und Nichts Tun sowie im Worte finden für das, was ich tue und in die Welt bringen möchte. Meinen eigenen Lern- und Reflektionsprozess sehe ich als stetig fortlaufend und niemals abgeschlossen.
Mein Werdegang
Ausbildungen:
- Studium Psychologie (Bachelor und Master of Science), Universität Konstanz, 2011 – 2017
- Auslandssemester in Istanbul 2013-2014
- Tamalpa Life/Art process® (Teacher Training Graduate),Tamalpa Germany, Freiburg, 2019 – 2022
Weiterbildungen/ Fortbildungen/ Symposien:
- Narrative Expositionstherapie, Weiterbildung, Universität Konstanz, 2016
- Gewaltfreie Kommunikation, Fortbildungen (2019, 2021)
- Traumasensible psychosoziale Arbeit mit queeren Geflüchteten, Fortbildung, Akademie Waldschlösschen Göttingen, 2019
- Körperorientierte Methoden in der Trans*beratung: Menschen mit Geschlechtsinkongruenz/ -dysphorie berührungslos zur Selbstwirksamkeit anleiten mit K* Stern und Mari Günther, Fortbildung, Akademie Waldschlösschen Göttingen, 2022
- Decolonize Healing Symposium, Queere und rassismuskritische Perspektiven auf Trauma und Resilienz, RosaLinde Leipzig e.V., 12.10.2023
- Online Fachtagung, Beziehungen dekolonisieren: Ökosoziale Transformation in der sozialen und pädagogischen Praxis, Universität Frankfurt, 2.-3.2.2023
- Somatic Experiencing (SE)®, Einführungsseminar, BAPt e.V., 11.-12.01. 2025, Berlin
- Loving conflict Practice Group, 10-wöchiger Kurs, Char Kasza, Sommer 2025
Berufliche Meilensteine/ Anstellungen:
- Projektleitung des Projekts „NeuroPride“ vom VLSP* e.V., Aufbau von Supportstrukturen für queere neurodivergente Menschen (Stuttgart, 2024 – heute)
- Projektleitung des Projekts „Queer & Stark“ vom VLSP* e.V., Empowerment queerer Jugendlicher (Stuttgart, 2023 – 2024)
- Projektarbeit im Projekt „Elvan Âlem“ bei tgbw e.v., LSBTIQ* Beratung und Bildungsarbeit für Fachkräfte (Stuttgart 2021 – 2023)
- Projektleitung des Projekts „Anders ankommen – Vielfalt verstehen“ des VLSP* e.V., Beratung besonders schutzbedürftiger queerer Geflüchteter & Konzeptionierung und Durchführung von Schulungsangeboten für Fachkräfte in der Geflüchtetenarbeit (Stuttgart, 2018 – 2021)
- Sozialpädagogische Betreuung psychisch chronisch kranker Menschen – Ambulant betreutes Wohnen, Gemeindepsychiatrisches Zentrum Feuerbach, Stuttgart (2017 – 2018)
- Wissenschaftliche Hilfskraft am SPZ, Konstanz (2016)
Freiberufliche Projekte:
- Psychologische Beratung und Gruppenangebote für besonders schutzbedürftige Geflüchtete in der EA Tübingen
- Workshops in den Bereichen Regeneration/ Resilienz/ Antidiskriminierung/ Gender und Selbstbestimmung/ „Raus aus der Dominanz“/ Naturarbeit-, Performance
Lineage:
Das hier ist eine unvollständige Darstellung von Kollektiven, Ansätzen und methodischen Zugängen, aber insbesondere von Menschen, deren Arbeiten, Wirken und Sein in der Welt mich, mein Denken, Fühlen und Handeln sowie meinen Körper und meine Wahrnehmung mit geprägt und beeinflusst haben; worüber ich sehr dankbar bin.

Fragen & Kontakt
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